Schulmediation

Vor dem Hintergrund entsprechender Leistungsdruck-Erwartungen berühren gesellschaftliche Diskurse den Horizont der Bildungspolitik. Gerade durch den Einsatz von PISA-Studien und starren Strukutren innerhalb unserer Schulsysteme verlieren unsere Schulen immer mehr an kreativen, phantasievollen und reflektierenden Momente. Gleichzeitig steigt das antisoziale respektive aggressive Verhalten empirischen Studien zufolge bei den 2-18-Jährigen kontinuierlich an. Auch die eigentliche Berreicherung kultureller Vielfalt an unseren Schulen, kann aufgrund der gegenwärtigen Situation zu konflikttragenden Situtionen führen aufgrund fehlender Kommunikation. Allgemein wirken die Schüler_innen unkonzentrierter und die Bildungsinhalte scheinen für die Lehrenden schwieriger zu vermitteln. Unsere Schulen weisen oft anstatt Verhandlungspotential bzw präventives oder akutes Konfliktlösungspotential eher historisch bedingtes Verordnungspotential auf.

 

Was am Ende bleibt sind frustrierte und/oder verzweifelte Eltern, Direktor_innen, Lehrer_innen und Schüler_innen, die Gefahr laufen aufgrund fehlender Möglichkeiten zu resignieren. Wir als Mediatorinnen sind jedoch der Ansicht, dass es höchste Zeit ist…

 

  • ein Streben nach Eigenverantwortung und
  • den Wunsch nach Mitbestimmung

zu fördern. Die Schule sollte als offener Erfahrungsraum gestaltet werden, in welchem ein sicherer Raum für „Alle“ geschaffen wird. Innerhalb diesem sollte das offene Formulieren von Bedürfnissen, Wünschen, Anliegen etc. ermöglicht werden und ein gegeseitiges Zuhören und Verstehebn gefördert werden.

Wir bieten (Gruppen-) Mediation an, die den gesamten Schulbetrieb umfassen. => Für/zwischen:

Schüler_Innnen, Lehrer_innen, Direktor_innen, Eltern, Klassenvorständen, Schulärtzt_innen, Schülervertreter_innen, Klassen, Elternvereinen, Fachgruppen, Jugendamt, Gewerkschaften, Horten, Freizeiteinrichtugen, Anreiner_innen, etc.

 

 

Einerseits kann das Konzept der Peer-Mediation an Schulen erfolgreich sein, andererseits bieten wir hier unsere professionelle Unterstützung an. Ob präventiv oder akut – es ist nie zu früh, um in die gegenwärtige Struktur konsensorientiert vertraulich und lösungsorientiert einzugreifen und zu handeln

 

Wir sind der Überzeugung, dass wir als Mediatorinnen an Ihrer Schule zwei Handlungsfelder abdecken:

 

  • Akutmediation:
    Wenn sich in Ihrer Schule eine nicht weiter tragbare Konfliktsituation (meist Gruppenmediation) …, können wir vermittelnd eingreifen.

 

  • Präventivmediation:
    Um an Ihrer Schule die gegenwärtige Struktur bewusst und präventiv zu verändern, bieten wir Workshops (wie Friedenspädagogik (link)) an, um eine Verbesserung der fix verankerten Strukturen durch mediative Konfliktbearbeitungsmodelle zu erreichen.